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Erstklassige Anforderungen definieren, damit Softwareprojekte zur ganzheitlichen Erfüllung beitragen

von | 25. Mrz 2024 | Allgemein

Klare Anforderungen basieren auf gemeinsamen Wissen und bilden das Fundament erfolgreicher Projekte und die Entwicklung jeden Produkts. Zu den Aufgaben zählt es also, durch klare (funktionale) Anforderungen und Systemanforderungen die Bedürfnisse des Unternehmens abzubilden und so mit Projekt und Produkt (Software) Unternehmensziele zu realisieren.

Sie dienen als Leitfaden für das gesamte Projektteam, ermöglichen eine präzise Planung und Implementierung und helfen, Missverständnisse zwischen Stakeholdern und Entwicklern zu vermeiden. Ohne eindeutige, gut definierte Anforderungen steigt das Risiko von Projektverzögerungen, Budgetüberschreitungen und Produkten, die die Erwartungen der Nutzer nicht erfüllen.

Daher ist es essenziell, von Beginn an Zeit und Ressourcen in das Anforderungsmanagement zu investieren, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis der Projektziele und -erwartungen haben.

In diesem Beitrag erhältst Du einen Leitfaden für die Arbeit in der Softwareentwicklung, damit Du durch ordentliches Wissen um die Wichtig- und Richtigkeit eine ordentliche Beschreibung der Needs zum Verhalten der Software durch erstklassige Anforderungsanalyse bieten kannst.

Frau mit schwarzen Haaren, die eine Anforderung auf eine Glaswand heftet und das ihren Kollegen erklärt

Anforderungen definieren: Was sind Anforderungen?

Anforderungen und Systemanforderungen sind spezifische Bedingungen, die ein Produkt oder System erfüllen muss, um als erfolgreich betrachtet zu werden. Sie beschreiben, was das Produkt tun soll und welche Eigenschaften es haben sollte. Anforderungen können funktional oder nicht-funktional sein.

Funktionale Anforderungen beschreiben die bestimmten Funktionen und Aktionen, die das Produkt ausführen muss. Nicht-funktionale Anforderungen beziehen sich auf Eigenschaften wie Leistung, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit.

Schlecht beschriebene Anforderungen sind nur einer der Gründe für Missverständnisse und Unzufriedenheit.

Was für Anforderungen gibt es?

Im Anforderungsmanagement werden verschiedene Arten von Anforderungen unterschieden, die je nach ihrem Zweck und ihrer Funktion klassifiziert werden können. Hier sind einige Beispiele:

 

  • Funktionale Anforderungen: Beschreiben, welche Funktionen oder Aufgaben das System erfüllen muss.
    Nicht-funktionale Anforderungen: Beschreiben Eigenschaften des Systems, wie z.B. Leistung, Benutzerfreundlichkeit oder Sicherheit.
  • Qualitätsanforderungen: Detailierte Anforderungen an die Qualität der Software und deren Komponenten.
    Geschäftsprozessanforderungen: Erfordernisse für die Unterstützung spezieller Geschäftsprozesse.
  • Usability-Anforderungen: Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit des Systems.
  • Sicherheitsanforderungen: Anforderungen an den Schutz von Daten und Sicherheit vor externen Angriffen.
  • Leistungsanforderungen: Spezifikationen zur Leistung des Systems, z.B. Reaktionszeiten oder Durchsatz.
  • Interoperabilitätsanforderungen: Anforderungen an die Integration mit anderen Systemen und Technologien.
  • Zuverlässigkeitsanforderungen: Spezifikationen zur Zuverlässigkeit des Systems und Ausfallzeiten.

Anforderungen definieren –  mithilfe von Anforderungskriterien kein Problem

Anforderungskriterien sind Maßstäbe, anhand derer geprüft wird, ob eine Anforderung erfüllt ist. Sie dienen als Qualitäts- und Vollständigkeitsmaßstab. Einige gängige Kriterien sind Nachvollziehbarkeit, Testbarkeit, Korrektheit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit.

Wenn Du diese Kriterien bei der Definition und Überprüfung von Anforderungen beachtest, stellst Du sicher, dass diese von hoher Qualität und umsetzbar sind. Halte sie in einem Dokument fest.

Warum sind klare Anforderungen wichtig?

Klare Anforderungen sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Projekt. Sie ermöglichen es dem Projektteam, sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren und die richtige Lösung zu entwickeln. Wenn Anforderungen unklar oder unvollständig sind, kann dies zu Missverständnissen führen und das Risiko von Fehlern erhöhen.

Oft werden auch Änderungen in späteren Phasen des Projekts erforderlich, die zu Zeitverzögerungen und zusätzlichen Kosten führen können.

Wie binde ich Interessengruppen in das Requirements Engineering ein?

Stakeholder sind wichtige Personen oder Gruppen, die direkt oder indirekt von einem Projekt betroffen sind. Das können Nutzer, Kunden, Geschäftspartner, Manager, Entwickler oder andere Interessengruppen sein. Jeder Stakeholder hat spezifische Bedürfnisse und Erwartungen an das Projekt, die sich in den Anforderungen widerspiegeln sollten.

Nebst Fachlichkeit ist ein Überblick der Psychologie gefragt, um die Entwicklung zu stützen und das Projektergebnis zu realisieren. Es ist entscheidend, alle Stakeholder zu identifizieren und ihre Bedürfnisse/Gedanken zu verstehen, um sicherzustellen, dass sie berücksichtigt werden.

 Möchtest Du qualitativ hochwertige Anforderungen definieren, ist dies unverzichtbar.

Was ist der Zusammenhang zwischen Requirements Engineering und dem Entwicklungsprozess?

Requirements Engineering ist ein integraler Bestandteil des Entwicklungsprozesses und beeinflusst diesen maßgeblich. Die Anforderungen bilden die Basis für das Design, die Implementierung und das Testing einer Anwendung. Ein gutes Anforderungsmanagement hilft dabei, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Zudem trägt es dazu bei, dass das entwickelte System den Bedürfnissen der Nutzer entspricht und die Kundenzufriedenheit erhöht. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Requirements Engineers und Entwicklungsteams von großer Bedeutung für den Erfolg eines Projekts.

Durch regelmäßige Kommunikation und Abstimmung können Missverständnisse vermieden und ein reibungsloser Entwicklungsprozess gewährleistet werden.

Hürde Anforderungsdefinition: Wie ermittelt man Anforderungen richtig?

Eine gute Methode zur Anforderungsdefinition ist das Requirements Engineering. Dabei werden systematische Techniken eingesetzt, um Anforderungen detailliert zu erheben, zu dokumentieren und zu verwalten.

Dies umfasst die Identifizierung und Einbindung aller relevanten Stakeholder, das Erstellen von Use Cases oder User Stories, das Durchführen von Workshops sowie die regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung der Anforderungen.

Person, die Anforderungen wie in einem Krimi mit einem Fall-Board im Lichtkegel einer Lampe ermittelt

Wie definiere ich Anforderungen?

Eine Anforderung ist eine Beschreibung einer Funktion, Eigenschaft oder Leistung, die das System erfüllen muss. Sie kann funktional oder nicht-funktional sein und sollte eindeutig, verständlich und testbar formuliert werden. Gute Anforderungen sind nachvollziehbar, sodass klar ist, wer sie gestellt hat und warum sie wichtig sind.

Durch eine sorgfältige Definition von Anforderungen wird sichergestellt, dass das System den Bedürfnissen der Nutzer entspricht und effektiv funktioniert. Zudem können klare Anforderungen dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und Konflikte zwischen den Stakeholdern zu lösen.

Top-Checkliste für aussagekräftige Anforderungen

  1. Eindeutigkeit: Stelle sicher, dass die Anforderung so formuliert ist, dass sie nur auf eine Weise interpretiert werden kann.
  2. Vollständigkeit: Die Anforderung muss alle notwendigen Informationen enthalten, damit sie ohne externe Annahmen umgesetzt werden kann.
  3. Relevanz: Jede Anforderung sollte relevant für das Projektziel sein und einen klaren Mehrwert bieten.
  4. Testbarkeit: Eine Anforderung sollte so beschrieben sein, dass man objektiv feststellen kann, ob sie erfüllt wurde.
  5. Nachvollziehbarkeit: Es sollte dokumentiert sein, woher die Anforderung kommt und warum sie wichtig ist.
  6. Realisierbarkeit: Die Anforderung muss mit den vorhandenen Ressourcen und Technologien umsetzbar sein.
  7. Konsistenz: Die Anforderung darf nicht im Widerspruch zu anderen Anforderungen stehen.
  8. Priorisierung: Die Anforderung sollte eine eindeutige Priorität haben, die ihren Stellenwert im Gesamtprojekt widerspiegelt.
  9. Klarheit: Vermeide Fachjargon, wo es möglich ist, und stelle sicher, dass die Anforderung auch für Nicht-Experten verständlich ist.
  10. Versionskontrolle: Jede Anforderung sollte versioniert sein, um Änderungen nachvollziehbar zu machen.

Wie sollten Anforderungen formuliert sein?

Eine fachliche Anforderung und Systemanforderungen sollten stets klar und präzise formuliert werden, um mögliche Missverständnisse zu vermeiden. Hier sind einige Grundregeln für die Formulierung von Anforderungen:

 

  1. Nutze klare und eindeutige Sprache: Vermeide Fachjargon oder unklare Begriffe, die zu unterschiedlichen Interpretationen führen können.
  2. Sei spezifisch: Beschreibe konkret, was erwartet wird und welche Kriterien erfüllt sein müssen.
  3. Vermeide Mehrdeutigkeit: Stelle sicher, dass eine Anforderung nur auf eine Weise interpretiert werden kann.
  4. Verzichte auf technische Details: Formuliere Anforderungen aus der Perspektive des Nutzers und nicht des Entwicklers.
  5. Sei testbar: Überprüfe, ob die Anforderung erfüllt wurde, um sicherzugehen, dass sie umgesetzt ist.

Verwende Visualisierungen zur Klärung von Anforderungen

Manchmal können Anforderungen ziemlich knifflig sein und es fällt schwer, sie in Worte zu fassen. In solchen Situationen können Visualisierungen wie Diagramme, Mock-Ups oder Prototypen wahre Wunder bewirken, um die Anforderungen lebendiger und deutlicher darzustellen.

Mithilfe visueller Hilfsmittel können die Stakeholder ein besseres Verständnis für die Anforderungen gewinnen. Daraus resultieren Änderungswünsche oder Verbesserungsvorschläge.

Anforderungen sorgfältig dokumentieren, ist ein Muss!

Eine sorgfältige Dokumentation aller Anforderungen ist absolut notwendig, damit alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind und Änderungen nachvollziehbar bleiben. Verschiedene Methoden stehen zur Verfügung, wie zum Beispiel Use Cases, User Stories oder Requirements Traceability Matrix (RTM).

Wähle die passende Methode für dein Projekt aus und halte dich konsequent daran, um einheitliche und verständliche Anforderungen sicherzustellen. Denke zusätzlich über eine Landkarte oder ein Inhaltsverzeichnis nach, um jeden Aspekt darzustellen und verleihe jedem Dokument einen aussagekräftigen Titel.

Glänzender Stift auf einem Register-Blatt, der eine Anforderung sauber niederschreibt

Fazit zur Anforderungsdefinition: Fundierte Arbeit mit Deinen Kunden unterstützt die Fähigkeit des Produkts, stützt die Unternehmensziele, senkt Kosten und vermeidet Kundenunzufriedenheit

Anforderungsmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Projekts, um sicherzustellen, dass das entwickelte System den Bedürfnissen der Nutzer entspricht und einen Mehrwert bietet.

Nicht-Funktionale-Anforderungen, die nur minder erfüllt sind, dienen als Beispiel, warum sich z. B. die Laufzeit unerwünscht verlängern kann und den Erfolg des Projektes zum Wanken bringen.

Unklare Umfelder erfordern klare Anforderungsdefinitionen und hybrides Projektmanagement. Teams benötigen das Wissen für eine prozessgetriebene Anforderungsanalyse. Eine klare Definition und kontinuierliche Überprüfung von fachlichen und technischen Anforderungen ist unerlässlich, um eine gemeinsame Basis zwischen allen Stakeholdern zu schaffen und sicherzustellen, dass das System erfolgreich implementiert wird. Die Arbeit mit Kunden und das Verständnis ihrer Anforderungen ist daher ein kontinuierlicher Prozess, der auch nach der Implementierung einer Anwendung fortgesetzt werden sollte, um sicherzustellen, dass es den aktuellen Bedürfnissen gerecht wird.

Anforderungsmanagement ist somit eine wichtige Grundlage für den Erfolg jedes Projekts und sollte daher nicht vernachlässigt werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gute Zusammenarbeit mit Kunden und ein fundiertes Anforderungsmanagement entscheidende Faktoren für den Erfolg eines jeden Projekts ist. Als Projektergebnis wünschen sich Auftraggeber von solchen Projekten, dass es den Beteiligten, also den Mitarbeitern, mit der Einführung der Software leichter fallen wird, ihre Ziele während der Arbeit zu erreichen.

Ausgangspunkt für Auftragnehmer ist immer wieder ein unklares Umfeld. Es fehlt an Definitionen und an wichtigen Voraussetzungen, um Ziele zu realisieren. Also ist es der Auftrag, mit den Beteiligten die Anforderungsdefinition zu schärfen, in dem Aufklärungsarbeit geleistet wird: Schritt für Schritt, Begriff für Begriff und erwartetes Ergebnis für erwartetes Ergebnis.

Damit das klappt, brauchen Teams einen besonderen Kopf, also eine Person, der auf Basis gesunder Unterscheidung und Beurteilung der Gesamtheit die Anforderungsanalyse mittels eines prozessgetriebenen Ansatzes durchführt und erkennt, wie Systeme im Unternehmen ticken. Diese besondere Fähigkeit hilft allen Beteiligten, um die Ziele des Unternehmens kostengünstig zu realisieren.

Anforderungsmanagement ist eine sensible Dienstleistung, die zur Erreichung der Ziele in der Softwareentwicklung Empathie, Sachverständnis, Prozesskenntnisse, sowie Expertise in Produktentwicklung erfordert, damit am Ende eine Software im Einsatz ist, die den Anspruch erfüllt und die Systeme im Unternehmen unterstützt.

Nutze hierfür die Fähigkeiten der Shapes, wie zum Beispiel den T-Shape oder den M-Shape, damit Du einen zentralen Akteur im Boot hast, der alles im Blick hat, die Kosten senkt und es sich zeitgleich zur Aufgabe macht, die Stakeholder mit sehr guten Produkten begeistert.

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